Heraus zum Warnstreik am 31.1.2019 von 15:35 – 19:30 Uhr! (mit Fotostrecke!)

Bild: Jürgen Seidel; https://www.verdi-foto.de

Erste Verhandlungsrunde ohne Ergebnis beendet: „Wenn sich die Arbeitgeber nicht bewegen, müssen wir uns bewegen!“

Am 21. Januar 2019 wurden die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder aufgenommen. Die Gespräche wurden konstruktiv und in guter Atmosphäre geführt. Die Arbeitgeber zeigten sich zwar grundsätzlich gesprächsbereit. Aber es wurde auch deutlich:

Wir werden von Anfang an mit aller Klarheit zeigen müssen, dass es uns mit den Forderungen ernst ist! Der Rückstand bei der Lohnentwicklung im öffentlichen Dienst der Länder gegenüber der Gesamtwirtschaft muss ausgeglichen werden. Es ist an der Zeit, den Beschäftigten die gebotene Wertschätzung für ihre gute Arbeit auch durch eine gute Bezahlung zukommen zu lassen!

Deshalb fordern wir:

  • Erhöhung der Tabellenentgelte der Beschäftigten um 6 Prozent, mindestens aber um 200 Euro
  • Erhöhung der Auszubildendenvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro
  • Zusätzliche Erhöhung der Pflegetabelle um 300 Euro
  • Wiederinkraftsetzung der Vorschrift zur Übernahme der Auszubildenden
  • Tarifierung der Ausbildungsbedingungen von Studierenden in ausbildungs- und praxisintegrierten Studiengängen
  • Laufzeit 12 Monate

Für die Durchsetzung dieser Forderungen müssen wir gemeinsam unsere Entschlossenheit zeigen!

 

Wir rufen alle Tarifbeschäftigten, Auszubildenden und Praktikant/-innen der Berliner Stadtbibliotheken (Land Berlin, Warnstreik) sowie der Zentral- und Landesbibliothek (ZLB, Partizipationsstreik)

  • am Donnerstag, den 31. Januar 2019
  • im Zeitraum von 15:35 – 19:30 Uhr

zum Warnstreik/Partizipationsstreik auf!

  • Treffpunkt: 16:15 Uhr vor der Senatsverwaltung für Finanzen für eine Kundgebung „Wir bitten den Finanzsenator zum Tee – und zu einem Gespräch“

 

Warnstreikaufruf und Infos zum Download (PDF):